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It´s raining men - Aktivitäten im Salzkammergut bei schlechtem Wetter

  • Autorenbild: Stefanie
    Stefanie
  • 22. Sept. 2024
  • 4 Min. Lesezeit

Der Sommer ist nun endgültig vorbei und der Herbst hat uns mit einer Extremwetterlage begrüßt. Aus diesem Grund haben wir dieses Mal einen etwas anderen Artikel für euch vorbereitet. Wir wollen euch eine Bucketlist mit unseren fünf Lieblingsaktivitäten im Salzkammergut speziell für Regentage vorstellen. Über die Reize der Region in den Sommermonaten hab ihr ja schon einige Artikel gelesen. Allerdings ist das Salzkammergut auch bei Regenwetter einen Besuch wert.


1. Narzissenbad Bad Aussee

Draußen prasselt der Regen gegen die Panoramaglasfenster, hinter denen Berge und Wiesen aufragen. Der Dampf des warmen Solewassers steigt auf und beschlägt das Glas. Der Wind peitscht die Bäume hin und her. Die Temperaturen sind nur mehr einstellig. Das perfekte Ambiente für einen entspannten Wellnesstag in Bad Aussee. Das Narzissenbad verfügt über fünf verschiedene Becken, einen großzügigen Saunabereich sowie ein herausragendes gastronomisches Angebot. Es werden auch Wellnessbehandlungen angeboten und im hauseigenen Fitnessstudio wird man von bestens ausgebildeten Trainern unterstützt. Die Geräte sind auf dem neuesten Stand. Für professionelle Trainingserfolge und Spaß ist daher auf jeden Fall gesorgt. Hinsichtlich des Thermalwassers gilt anzumerken, dass es mit Sole aus dem Sandling versetzt ist. Die Sole wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Zudem werden ihr schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben. Auch bei Atemwegserkrankungen verschafft sie Linderung. Ein ganz spezielles Becken, der Salzkristall, ist ein kleines Solebecken mit Unterwassermusik und wunderschöner Beleuchtung. Auch ein Dampfbad hilft bei Atemwegserkrankungen und öffnet die Hautporen. Für alle, die neben der ganzen Entspannung auch Sport treiben wollen, steht ein im Vergleich zu den anderen Becken deutlich kühleres Multifunktionsbecken zur Verfügung. Hier lässt es sich hervorragend Bahnen schwimmen und damit die Ausdauer trainieren.


Dem Bad ist zudem ein exklusives 4-Sterne Suitenhotel angeschlossen. Ideal also, um aus dem Wellnesskurztrip ein komplettes Wochenende zu machen.


2. Frühstücken beim Zauner

Tassen voller dampfendem Kaffee. Leuchtend orangener Saft. Warmes Gebäck und ein schön angerichteter Porridge. All das und noch vieles mehr wird einem bei der Traditionskonditorei Zauner in der Kaiserstadt Bad Ischl geboten. Ein Frühstück ist die perfekte Aktivität bei schlechtem Wetter. Während es draußen kalt und nass ist, kann man im vornehmen, noch von Kaiserszeiten angehauchten Ambiente wunderbar genießen. Die Auswahl an verschiedenen Frühstücken ist groß (auch eine vegane Option ist verfügbar) und kann mit diversen Extras verfeinert werden. Im Anschluss lädt die paradiesische Kuchen- und Tortenvitrine dazu ein, noch etwas länger im Zauner zu verweilen und sich etwas Süßes als krönenden Abschluss zu gönnen.

Ein schön gedeckter Frühstückstisch
Sorgt immer für gute Laune: ein gemütliches Frühstück bei der Konditorei Zauner in Bad Ischl

Eine Portion Haferbrei
Für euch entdeckt: der beste Porridge im Salzkammergut

3. Salzbergwerk

Die Außenwelt ausblenden und in eine ganz andere, mystische Welt eintauchen. Das ist im Salzbergwerk Altaussee möglich. Mit weißen Schutzanzügen wird man von einem Guide immer tiefer in den Berg geleitet. Warme Kleidung ist empfehlenswert, da es im Stollen ganzjährig nur etwa acht Grad Celsius hat. Das Salzbergwerk ist ein beeindruckender Zeitzeuge. In Altaussee beschäftigt sich die Führung hauptsächlich mit der gestohlenen Raubkunst zu Zeiten der Nationalsozialisten. Dies wird auch durch diverses Videomaterial verdeutlicht. Weitere Highlights in den Salzwelten sind die Barbarakapelle, der beeindruckende Salzsee sowie eine rasante Rutsche. Es werden auch verschiedene Themenführungen sowie Kinderführungen mit Sally der Grubenente angeboten. In jedem Fall ist das Salzbergwerk Altaussee eine perfekte Aktivität, die Wissen und Spaß vereint und so das schlechte Wetter vergessen lässt.


Übrigens auch in Hallstatt (und in Hallein) gibt es weitere Salzbergwerke. Unser nächster Tipp versteckt sich in Hallstatt und kann ideal mit einem Besuch des dortigen Salzbergwerkes verbunden werden.


4. Dark Tourism betreiben: das Beinhaus Hallstatt

Dark Tourism beschreibt die Faszination an Orte zu Reisen die einen morbiden Beigeschmack haben. Hierzu zählen Kriegsschauplätze, Schauplätze von Terror, Naturkatastrophen und Verbrechen im Allgemeinen. Bei Regenwetter in ein mystisches Dorf zu reisen. Von einer Anhöhe, dem wabernden Nebelschleier, der sich über den See zieht, bestaunen und dabei Totenschädel begutachten. Das ist quasi der Inbegriff von Dark Tourism. Wer also das schlechte Wetter mit einem Hauch von Schauer und Grusel umgehen will, ist im Beinhaus richtig. Eingebettet in eine kleine Kapelle befinden sich hier rund 1200 Totenschädel. Die Hälfte davon ist kunstvoll bemalt, nach Familien geordnet und mit dem Sterbedatum versehen. Der historische Ursprung dieser heute doch sehr morbid anmutenden Attraktion geht auf die Größe des Friedhofes zurück. In Hallstatt stand dafür nur begrenzter Platz zur Verfügung und Feuerbestattungen waren zur damaligen Zeit noch nicht erlaubt. Vor dem schlechten Wetter ist man hier auf jeden Fall sicher - vor morbider Faszination allerdings nicht. 


5. Rieseneiswelt Dachstein

Immer tiefer geht es hinein. In eine Höhle. Links und rechts die Felswände. Blickt man nach vorne, tut sich eine verborgene Welt auf. Ein geheimnisvolles, beeindruckendes Naturjuwel - die Rieseneiswelt am Dachstein. Faszinierende Gebilde aus Eis und Stein säumen den Weg entlang der geführten Tour. Als beeindruckende Zeitzeugen längst vergangener Zeiten haben die Höhlen Tausende von Jahren überstanden. Die Höhlen können nur mit einer Führung besichtigt werden und die lokalen Guides umranden die beeindruckende Kulisse mit vielen Informationen und interessanten Fakten. Vor dem Regen seid ihr bei diesem Erlebnis auf jeden Fall sicher, das schlechte Wetter ist schnell vergessen. Trotzdem empfiehlt es sich, warme Kleidung zu tragen. Die Temperatur liegt ganzjährig bei circa -2 Grad Celsius. Wer also eine alternative Möglichkeit sucht, sich im Sommer abzukühlen, der kann die Eisriesenwelt auch im Sommer besuchen.


Welche der angesprochenen Aktivitäten habt ihr schon ausprobiert?

Wir sind gespannt von euren Erfahrungen zu lesen & freuen uns auf nächste Woche.


Alles Liebe,


Stefanie & Marios

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